Ein Spiel ohne Touchdown, das gibt es auch selten. Auf beiden Seiten waren die Verteidigungsreihen in der Lage, das gegnerische Laufspiel zu limitieren. Also musste gepasst werden, was aber nicht allzu erfolgreich gelang. Die ersten Punkte gelangen den Mercenaries durch ein Fieldgoal, nachdem vorher ein Mainzer Spieler einen Punt sichern wollte und den Ball verlor. Mainz hatte offensiv wenig Chancen, konnte die Mercenaries aber zumeist von der Endzone fernhalten. Kurz vor der Halbzeit die beste Chance der Gastgeber, aber eine Strafe machte das zunichte, immerhin gelnag Kicker Wissen wie gegen Bad Homburg mit auslaufender Uhr noch ein weites Fieldgoal.
Das Passspiel der Gastgeber wurde in Hälfte zwei etwas besser, aber zu mehr als einem 50-Yards-Fieldgoal reichte es nicht. Der Mainzer QB Meissner war mangels Laufspiels unter ständigem Druck und konnte selten in Ruhe passen. So endete die Partie mit 9-0, Marburg wahrte damit die Chance auf die Meisterschaft. Das nächste Heimspiel gegen die ungeschlagenen Fuldaer wird hier entscheiden.
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